Nähmaschinen Schwaak+Bangert GbR

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von dem schon wieder

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Infos zur tipmatic Serie

Guten Tag - Ein Kundengespräch

Guten Tag Frau Schneider, was kann ich für Sie tun?
„Ich interessiere mich für eine Nähmaschine."
Was soll Ihre neue Maschine können, was möchten Sie damit nähen?
„Ich mache gerade einen Nähkurs und möchte für meine Kleinen versuchen was selber zu nähen"…..oder
„Ich nähe gerne Bekleidung selber und habe mich jetzt lange genug mit meinem Billigteil geärgert"…..oder
„Ich möchte mich mal an einer Patchworkdecke versuchen"……oder
„Mein Mann ist Handwerker und kommt ständig mit kaputten Hosen nach Hause, die möchte ich reparieren."

Um Ihnen eine Nähmaschine empfehlen zu können möchte ich erstmal rausbekommen, welche Nähmaschine für Sie die Richtige ist, dazu gebe ich Ihnen jetzt erstmal einen Crashkurs in Nähmaschinentechnik, so dass Sie erfahren was die Qualität und den Preis einer Nähmaschine ausmacht.
Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Arten Nähmaschinen zu bauen.
Die verschiedenen Bauarten unterscheiden sich in der Nähtechnik, Infos darüber gibt es hier....

Die Maschinen der unteren Preislage von 50,-€ bis etwa 200,-€ haben immer einen CB-Greifer eingebaut. (Lesen Sie auch die Info über die verschiedenen Nähtechniken). Der CB-Greifer kann, wenn er denn hervorragend konstruiert wird eine sehr gute Nähtechnik sein, allerdings in der Preislage bis 200,-€ bekommt er im besten Fall die Schulnote 3. Ich habe eine CB-Greifer Maschine für 190,-€ die ganz passabel näht, wenn Sie um die Schwächen dieser Maschine wissen. Bei dicken Jeans müssen Sie ihr helfen, bei dünnen elastischen Stoffen auch. Die Maschinen, die bei Discountern angeboten werden, sind dagegen auch noch gruselig konstruiert und dann können diese Dinger nur nerven. Zumal Sie meist nichts von den Schwächen der Maschine ahnen, weil die kann ja laut Werbung alles, und hat doch auch ganz viele Stiche eingebaut, und sieht doch ganz toll aus, und es steht noch ein klangvoller Name drauf. Aber auf die Menge der Stiche, den Namen oder das aussehen kommt es nun mal nicht an.
CB-Greifer Nähmaschinen sind einfach wegen ihres Preises mit Abstand die häufigste Maschinenklasse und genau deswegen höre ich von Kunden auch immer wieder den Spruch, die heutigen Maschinen taugen ja sowieso nichts mehr, die Nähmaschine meiner Oma war viel besser. Das war sie auch, die hat damals auch etwa ein Monatsgehalt gekostet und hatte eine hervorragende Mechanik.

CB-Greifer

Die zweite Art eine Nähmaschine zu bauen ist auch eine sehr alte, klassische. Diese Nähmaschinen nähen mit einem doppelt umlaufenden Greifer, natürlich aus Metall. Bis vor etwa 20 Jahren hat eigentliche jede Nähmaschinenfirma im oberen Preisbereich Maschinen mit dieser Technik gebaut, da der Greifer jedoch ziemlich teuer ist, er kostet als Ersatzteil etwa 100,-€, gehen fast alle Firmen dazu über eine preiswertere Nähtechnik in Haushaltnähmaschinen einzubauen. In Industrienähmaschinen ist dieser Greifer natürlich die Standardtechnik, jeder andere Greifer würde nach wenigen Tagen den Geist aufgeben. Das der Greifer recht teuer ist braucht Sie als Kunde jedoch nicht zu stören, da der in Haushaltnähmaschinen praktisch „unkaputtbar" ist. Die heute wichtigste Nähmaschinen-Serie mit einem doppelt umlaufenden Greifer ist die Tipmatic-Baureihe. Sie ist seit über 30 Jahren bekannt, ist wunderbar übersichtlich konstruiert, ist nahezu verschleißfrei und lässt sich auch nach vielen Jahren durch eine Überholung wieder in einen neuwertigen Zustand bringen. Als gebrauchte Maschinen sind die sehr gefragt, aber auch extrem selten und teuer, wer gibt die schon freiwillig her, besteht auch gar kein Grund zu, es sei denn Sie möchten mal eine Nähmaschine mit richtig viel Schnick Schnack haben. Denn großartig Extras gibt es bei den Tipmatic Maschinen nicht, es sind ganz klassische Nähmaschinen, ohne elektronische Hilfen. Stichlänge, Stichbreite und Stichlage müssen manuell eingestellt werden…..wie vor 30 Jahren eben. Dafür haben Sie eine Maschine die Jahrzehnte lang hält, bei Reparaturen keine größeren Kosten anfallen und dazu noch jeden Stoff gut näht. Dünne und elastische Stoffe werden gut vernäht, dicke und sehr dicke Materialien werden sehr gut genäht. Leder, Gurtbänder, Segel….alles kein Problem. Wer eine Maschine hauptsächlich für mittlere bis grobe Stoffe sucht, kommt um die Tipmatic nicht drumherum, da kommt sonst keine mit. Sie möchten die Maschine beruflich nutzen? Dann aber nur eine mit doppelt umlaufenden Greifer, der Einsatz in Nähschulen oder Schneidereien ist kein Problem.

doppelt umlaufender Greifer

Gritzner 6152

Wenn sie jedoch eine Maschine mit technischem Schnick Schnack haben möchten benötigen Sie eine „moderne" Nähmaschine.
Dies ist dann die dritte Klasse von Nähmaschinen, die erhältlich ist. Diese Baureihe gibt es seit etwa 20 Jahren, sie haben alle eine Horizontalgreifer mit einem Mittelteil aus Kunststoff eingebaut. Diese Nähmaschinen gibt es in der Preislage von etwa 200,-€ bis 8000,-€, ja solch teure Haushaltnähmaschinen gibt es. Diese Maschinen haben alle eine sehr ähnliche Konstruktionsweise, egal welcher Name dransteht. Für die Nähqualität bekommen sie von mir die Schulnote 2 minus, jedoch mit zunehmendem Alter schlechter werdend, da diese Maschinenklasse einen merklichen Verschleiß zeigt. Nach meiner Erfahrung sollten diese Maschinen nach ca. 10 Jahren ausgewechselt werden. Jeans, wirklich dickes Zeug, Leder und auch dünne T-Shirt Stoffe funktionieren manchmal nur mit Ihrer Hilfe. Die Nähqualität könnte durch eine exaktere Mechanik verbessert werden.
Allerdings haben diese Maschine auch Vorteile die wirklich schön sind. Alle Maschinen die hier von Belang sind haben eine elektronische Unterstützung. Für das eigentliche nähen ist die Elektronik unwichtig, eine Elektronik kann nicht nähen, dafür ist die Mechanik zuständig, und wie schon gesagt eine schlechte Mechanik näht auch schlecht eine gute eben besser. Aber die Elektronik kann wirklich nette Sachen.
Das für mich wichtigste beim nähen auf einer Elektronischen ist die Nadelpositionierung, die Elektronik sorgt dafür, dass die Nähmaschine immer genau am Ende eines Stiches anhält, die Nadel, genauer der Fadengeber ist in höchster Position, Sie können den Stoff sofort wegnehmen ohne am Handrad die Maschine in die richtige Stellung bringen zu müssen. Bei vielen Maschinen lässt sich auch ein Knöpfchen drücken und die Nadel bleibt automatisch im Stoff stecken wenn Sie es wünschen.
Zum zweiten ist die Knopflochautomatik sehr schön. Die Elektronik sorgt dafür, dass das Knopfloch in einem Arbeitsgang genäht wird, sehr einfach und praktisch.
Schön, gerade für Anfänger ist natürlich auch, dass die Elektronik jeden Stich richtig einstellt. Stichbreite und Stichlänge ist immer vorprogrammiert, es kann beides verändert werden, aber jeder Stich ist erstmal ohne weitere Einstellung an der Maschine sofort benutzbar, sobald man in antippt.
Dann kann die Elektronik natürlich eine Unmenge von Nutzstichen und Zierstichen produzieren, Schriften können genäht werden, eigene Musterfolgen programmiert werden. Zum Beispiel können Sie einen Schriftzug programmieren „Herzlichen Glückwunsch Tante Anna" und noch ein Herzchen davor und dahinter setzen, und schon näht Ihnen die Maschine das so oft Sie möchten……wer es gerne hätte…..bitte sehr.
Dann gibt es noch den Fadenabschneider, nicht das übliche Teil am Gehäuse der Maschine, sondern einen eingebaut im Greifer, der auf Knopfdruck die Fäden abschneidet, und natürlich ganz viele bunte Lämpchen, berührungsempfindliche Displays, so richtig viel Schnick Schnack, nur ins Internet gehen die Maschinen noch nicht, kann aber nicht mehr lange dauern.
Horizontalgreifer
er benötigt keine Spulenkapsel
die Spule wird von oben in den Greifer eingelegt

Juki HZL-F600
ausverkauft.....ich möchte sie auch nicht mehr

Fazit ist, solange wir uns unter 1000,-€ aufhalten, müssen Sie sich entscheiden, ob Sie eine unkaputtbare Nähmaschine haben möchten, die jeden Stoff problemlos näht, die allerdings nicht ganz unkompliziert ist, oder aber eine Maschine die deutlich einfacher zu bedienen ist, sehr viel Schnick Schnack bietet, aber nähtechnische Schwachstellen hat und nicht ein Leben lang hält.

Es sei denn wir gehen an die 1000,-€ Schallmauer ran, da gibt es dann Bernina Nähmaschinen. Bernina ist eine schweizer Firma, da zwar mittlerweile auch nicht mehr alles in der Schweiz herstellt, aber trotzdem die mit Abstand besten elektronischen Nähmaschinen baut, so richtig mit Pfiff. Was Babylock bei den Overlockern ist, ist Bernina bei den Nähmaschinen, die mit dem Stern sozusagen.
Bernina legt sehr viel Wert auf eine vorzügliche Mechanik, die nun mal für eine Nähmaschine das Wichtigste ist. Die Stichqualität einer Bernina ist unerreicht, auf hauchdünnen, sowie elastischen und mitteldicken Stoffen ganz klar die Beste, Schulnote 2 plus. Wirklich dickes Zeug macht die Tipmatic besser.
Bernina baut in den kleineren Modellen den klassischen CB-Greifer ein, allerdings so verfeinert, dass alle seine Schwächen ausgemerzt sind. In den größeren Modellen steckt der doppelt umlaufende Greifer. Einen Horizontalgreifer baut Bernina nicht.
Die Elektronik ist sehr schön durchdacht und bringt Features die man bei anderen elektronischen Maschinen nicht findet. Die Stichlage ist bei allen Stichen veränderbar, nicht nur wie bei den üblichen Elektronischen nur der Geradstich. Die Stiche sind natürlich wie bei allen anderen vorprogrammiert, jedoch merkt die Gute sich die Veränderungen die Sie vornehmen. Wenn Sie z.B. einen schönen Applizierstich eingestellt haben, und möchten zwischendurch mal was anderes nähen, können Sie anschließend sofort wieder den gleichen von Ihnen geänderten Applizierstich weiternähen. Bei Bernina gibt es den Kniehebel, mit dem der Nähfuß mit dem Knie angehoben werden kann, so dass Sie immer beide Hände am Stoff haben, der Transporteur versenkt sich automatisch wenn der Kniehebel betätigt wird, dadurch bleibt beim einlegen des Stoffes unter den Nähfuß nichts hängen. Das sind alles so Kleinigkeiten an die nur Bernina denkt.
Egal für welche Maschine Sie sich letztlich entscheiden, Sie bekommen die Maschine von mir genauestens erklärt. Wenn Sie die Maschine mitnehmen zeige ich Ihnen erstmal die grundsätzliche Bedienung, wenn Sie sofort mehr erfahren möchten zeige ich Ihnen das auch, jedoch zuviel auf einmal ist auch nicht gut. Sie dürfen jederzeit zu mir kommen wenn Sie Fragen zu Ihrer Neuen haben, so dass Sie die Maschine irgendwann wirklich gut bedienen können und alle Feinheiten aus ihr rauskitzeln können. Das ist natürlich kostenlos.
Sie haben jetzt alles gesehen was die verschiedenen Nähmaschinenkonstruktionen ausmacht, möchten Sie vielleicht mal selber auf einer nähen? Wir haben alle Arten von Stoffen da, testen Sie es mal selber aus.
Zum Preis einer Nähmaschine sei noch gesagt, dass eine Nähmaschine erstmal eine ziemlich dicke Investition ist, jedoch hält die auch sehr lange. Es ist nicht so, dass Sie sich die wie ein Handy oder einen Computer alle paar Jahre neu kaufen würden, die Maschine begleitet Sie eine sehr lange Zeit. So ist die Investition über alle Jahre gerechnet gar nicht mehr so hoch.
Bernina CB-Greifer--normaler CB-Greifer
Bernina hat den CB-Greifer modifiziert, schmalere Lauffläche,
schlankere Greiferspitze,
geringeres Gewicht

Bernina 350
Patchwork Edition

Bernina 750
mit B9-Greifer

hier die Links für alle Entschlossenen......kaufen, haben wollen.....jetzt sofort:


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Bernina 330

Gritzner 6122
Bernina 350PE
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Gritzner 1035DFT
Gritzner 1037

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